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LASIK - Hintergrund

LASer In situ Keratomileusis (LASIK)

Die LASIK ist die am häufigsten angewandte Laserkorrekturmethode.  Sie wird angewandt zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis maximal -9 Dpt, der Weitsichtigkeit bis +3 Dpt und der Stabsichtigkeit bis -3 Dpt.  Ob Sie sich für eine LASIK Behandlung eignen, wird im Rahmen unserer ausführlichen Voruntersuchung abgeklärt. 

Bei der LASIK wird zunächst ein Hornhautläppchen (»Flap«) geschnitten.  Es folgt die für die Korrektur relevante Laserbehandlung.  Durch die Laserabtragung einer Hornhautschicht wird die Krümmung der Hornhautoberfläche verändert und damit die Fehlsichtigkeit behoben.  Anschließend wird der Flap zurückgeklappt, so dass ein schneller Heilungsprozess ermöglicht wird.

LASIK








Operationsablauf

Vorbereitung

Die LASIK-Behandlung wird bei uns ambulant durchgeführt.  Eine körperlich belastende Vollnarkose ist nicht notwendig.  Um für Sie eine maximale Sicherheit zu gewährleisten, behandeln wir immer nur ein Auge zu einem Zeitpunkt.

Vor der Operation wird das zu operierende Auge mit Tropfen betäubt, so dass während der Operation keine Schmerzen entstehen.  Bei Bedarf erhalten Sie eine Beruhigungstablette.  Vor dem Operationsraum bekommen Sie ein sterile Haube aufgesetzt.  Dann legen Sie sich auf die Behandlungsliege und bekommen das zu behandelnde Auge mit sterilen Tüchern abgedeckt.  Ein Lidsperrer hilft Ihnen das Auge offen zu halten, damit Sie während der Operation nicht unbeabsichtigt blinzeln.  Während der Operation sind sie wach, um den Aufforderungen des Operateurs Folge leisten zu können.

Nun positioniert Sie der Operateur exakt im Arbeitsbereich des Excimer-Lasers.  Die an Ihrem Auge zuvor präzise gemessenen und berechneten Daten werden über ein Steuerprogramm direkt in den Excimer-Laser eingegeben.  Ihr Auge wird durch ein Operationslicht beleuchtet.  In den ersten Minuten kann dies eine gewisse Blendung verursachen.

LASIKAbbildung 2: Mithilfe des Mikrokeratoms wird ein Flap einer präzise vorausberechneten Dicke geschnitten.








Ihr Auge wird mit dem Unterdrucksaugring des Mikrokeratoms fixiert. Dadurch wird für eine kurze Zeit die Durchblutung Ihres Auges unterbrochen, so dass es für Sie kurz dunkel wird.  Es folgt das Schneiden eines dünnen Hornhautscheibchens in ca. 1/3 der Dicke (140-160µm) der Hornhaut. Der Unterdruck wird aufgehoben.

Die Laserbehandlung

Nach Aufklappen des Hornhautdeckelchens und erneuter exakter Zentrierung erfolgt die eigentliche Laserbehandlung. Sie ist schmerzfrei.  Sie hören lediglich ein lautes Geräusch.  Die reine Laserbehandlungszeit liegt zwischen wenigen Sekunden bis wenigen Minuten.  Dann wird das Hornhautscheibchen zurückgeklappt und legt sich wieder fest an die Hornhautoberfläche an.  Es verheilt innerhalb weniger Stunden, so dass nur ein geringer Wundschmerz auftritt.

Das Zurückklappen des Flaps

Anschließend wird der Lidsperrer herausgenommen und Sie können Ihr Auge vorsichtig schließen.  Die gesamte Operation dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei.

letzte Aktualisierung: 04.02.2012

Artikelinformationen zu LASIK
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Prof. Dr. med. Gerd U. Auffarth

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