Arterielle Switch-Operation
Das heutzutage bei einer Transposition der großen Arterien am meisten angewandte Operationsverfahren ist die arterielle Switch-Operation. Die arterielle Switch-Operation wird in den ersten Lebenstagen oder -wochen durchgeführt.
Hintergrund zur arteriellen Switch-Operation: Transposition der großen Arterien
Die Transposition der großen Arterien ist eine angeborene Fehlbildung, bei der die Aorta mit dem rechten und die Lungenarterie mit dem linken Ventrikel des Herzens verbunden ist. Diese kardiale Fehlbildung ist ductusabhängig, das heißt, dass ohne Intervention das Kind in der Regel innerhalb weniger Tage oder Stunden, nur in Ausnahmefällen innerhalb weniger Wochen versterben würde. Glücklicherweise liegen meistens noch andere Missbildungen vor, wie beispielsweise ein
Vorhofseptumdefekt oder ein offener Ductus arteriosus Botalli, denn sonst ist das Krankheitsbild nicht mit dem Leben vereinbar.
Untersuchungen vor der arteriellen Switch-Operation
Die Diagnose einer Transposition der großen Arterien erfolgt durch die
Echokardiographie mittels
Ultraschall, meistens sogar schon vor der Geburt (pränatal). Nach der Geburt wird der Ductus arteriosus Botalli dann mittels eines Medikaments (Prostaglandin) offen gehalten, so dass das Kind überleben und man die OP planen kann.
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Vor der arteriellen Switch-Operation
Mittels des Medikaments Prostaglandin kann man den Ductus offen halten und außerdem wird heutzutage standardmäßig die Vorhofscheidewand eingerissen mittels eines Ballonkatheters (Rashkind-Manöver). Das führt zu einer besseren Mischungsmöglichkeit von sauerstoffarmem und sauerstoffreichem Blut und zum Überleben des Kindes. Hierdurch kann die OP geplant stattfinden.
letzte Aktualisierung: 24.05.2013
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