Nachbehandlung nach der Aortenklappenrekonstruktion
An die Operation schließt sich die Intensivstation an, wo gerade in den ersten Stunden nach der Operation der Kreislauf sorgfältig überwacht wird. Ist der Kreislauf stabil und die Sauerstoffaufnahme durch die Lungen normal, kann der Beatmungsschlauch entfernt werden. Häufig ist die Verlegung auf die Normalstation innerhalb von 1 bis 2 Tagen möglich. Es folgt die schrittweise Wiederherstellung.
Der Patient kann seine Erholung beschleunigen, indem er bereits in den ersten Tagen nach der Operation das Bett öfter verlässt und bewusst geht, d.h. den Körper dosiert trainiert. Häufig ist Treppensteigen bereits nach 5 oder 6 Tagen möglich.
Zu den verschiedenen medizinischen Maßnahmen, die durchgeführt werden, gehört die
Echokardiographie, mit der die Funktion der Aortenklappe auch nach mehreren Tagen kontrolliert wird, um den Behandlungserfolg zu objektivieren.
An den Krankenhausaufenthalt von 6 bis 10 Tagen schließt sich eine
Rehabilitation an. Nach etwa 8 Wochen ist mit einer vollständigen Wiederherstellung zu rechnen.
Einnahme von Medikamenten nach der Aortenklappenrekonstruktion
Die zuvor eingenommenen Medikamente werden üblicherweise vor und nach der Operation weiter eingenommen. Der behandelnde Chirurg wird nach der Operation bedenken, ob die Medikamente an den Zustand nach der Operation angepasst werden müssen. Nach der Rekonstruktion wird oft die Einnahme von
Aspirin für 2 Monate empfohlen.
Fazit zur AortenklappenrekonstruktionDie Aortenklappeninsuffizienz ist eine von mehreren krankhaften Veränderungen der Aortenklappe und macht sich häufig durch Luftnot bei Belastung oder nachlassende Leistungsfähigkeit bemerkbar. Eine genaue Diagnostik und ihre sorgfältige Bewertung sind wichtig für die
Planung der bestmöglichen Behandlung. Traditionell wird die Klappe durch eine mechanische oder biologische
Prothese ersetzt. Die Rekonstruktion der Aortenklappe ist eine effektive Behandlung der Erkrankung. Im Vergleich zum Klappenersatz und hat sie die geringste Wahrscheinlichkeit klappenassoziierter Komplikationen.
letzte Aktualisierung: 10.05.2013
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