Komplikationen und Risiken bei der Aortenklappenrekonstruktion
Insgesamt ist das Risiko bei einer Aortenklappenrekonstruktion niedrig. Wie bei jeder Herzoperation können unerwünschte Komplikationen z.B. in Form von Blutungen, Herzrhythmusstörungen, Wundheilungsstörungen etc. auftreten. Die wichtigste Komplikation ist das erneute Auftreten einer Undichtigkeit der Aortenklappe, das je nach Schweregrad eine erneute Operation erforderlich machen kann.
Das individuelle Risiko der Operation hängt wesentlich ab vom Alter, Vorliegen anderer Erkrankungen und Vorschädigung des linken Ventrikels. Dies kann der Chirurg am besten im persönlichen Gespräch erläutern.
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Erkenntnisse zur Aortenklappenrekonstruktion
Der traditionelle Ersatz der Aortenklappe ist prinzipiell ein sicheres Verfahren, bei dem jedoch die angesprochenen längerfristigen Nachteile vorhanden sind. Die Rekonstruktion ist nicht immer bei der undichten Aortenklappe machbar. Ist sie möglich und wird die Form der Aortenklappe korrekt wiederhergestellt, so sind im weiteren Verlauf weniger Probleme zu erwarten. Die Neigung zur Gerinnselbildung ist vernachlässigbar, die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten normalerweise nicht notwendig. Die Anfälligkeit für bakterielle Infekte der Klappe (
Endokarditis) ist deutlich geringer als nach mechanischem oder biologischem Ersatz. Prinzipiell ist die Rekonstruktion der Aortenklappe jedoch ein Verfahren, zu dem bislang nur Erfahrungen der letzten 10 bis 15 Jahre vorliegen, so dass zurzeit noch keine Angaben über einen 20- oder30-Jahreszeitraum gemacht werden können.
letzte Aktualisierung: 07.05.2013
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