
Die Nasennebenhöhlen sind am klassischen Erkältungsschnupfen in aller Regel beteiligt. Doch erst wenn isolierte Symptome wie z. B. heftige Kopfschmerzen auftreten, während der Laufschnupfen fehlt, spricht man von einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), von der in erster Linie Erwachsene betroffen sind.
Was passiert nun im Körper? Beim Schnupfen schwillt die Nasenschleimhaut an. Durch die Schwellung der Nasenschleimhaut werden die engen Verbindungsgänge zwischen Nasennebenhöhlen und der Haupthöhle fast vollständig verschlossen. Der Schleim kann nicht mehr über die Nase abfließen, bleibt in den Nebenhöhlen stecken. Die Krankheitserreger können sich ausbreiten und Entzündungen hervorrufen.
Symptome der Erkrankung sind Druckgefühl und Schmerzen im Bereich der Augen, der Schläfen und der Nasenwurzel. Die Schmerzen beginnen am Morgen, steigern sich bis zum Mittag und gehen am Nachmittag wieder leicht zurück. Sie verstärken sich beim Bücken. Hinzu kommt allgemeines Unwohlsein, oft auch Fieber.
Wichtig ist die Behandlung beim Arzt, denn eine nicht oder nicht ausreichend behandelte Nasennebenhöhlenentzündung kann zu Komplikationen führen oder sogar chronisch werden.
|
copyright by |
Als Autor anmelden
|
Jetzt Kommentar schreiben
zum Amfrageformular