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Schnupfen - Nebenwirkungen und Folgen

Folgen und Komplikation können bei Schnupfen eine Nasennebenhöhlenentzündung erzeugen

Die Nasennebenhöhlen sind am klassischen Erkältungsschnupfen in aller Regel beteiligt. Doch erst wenn isolierte Symptome wie z. B. heftige Kopfschmerzen auftreten, während der Laufschnupfen fehlt, spricht man von einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), von der in erster Linie Erwachsene betroffen sind.

Was passiert nun im Körper? Beim Schnupfen schwillt die Nasenschleimhaut an. Durch die Schwellung der Nasenschleimhaut werden die engen Verbindungsgänge zwischen Nasennebenhöhlen und der Haupthöhle fast vollständig verschlossen. Der Schleim kann nicht mehr über die Nase abfließen, bleibt in den Nebenhöhlen stecken. Die Krankheitserreger können sich ausbreiten und Entzündungen hervorrufen.

Symptome der Erkrankung sind Druckgefühl und Schmerzen im Bereich der Augen, der Schläfen und der Nasenwurzel. Die Schmerzen beginnen am Morgen, steigern sich bis zum Mittag und gehen am Nachmittag wieder leicht zurück. Sie verstärken sich beim Bücken. Hinzu kommt allgemeines Unwohlsein, oft auch Fieber.

Wichtig ist die Behandlung beim Arzt, denn eine nicht oder nicht ausreichend behandelte Nasennebenhöhlenentzündung kann zu Komplikationen führen oder sogar chronisch werden.

Andere Komplikationen

  • Bei Kindern kommt es häufig zu einer ungenügenden Belüftung des Mittelohres und damit zum Auftreten einer Mittelohrentzündung.
  • Wird die empfindliche Nasenschleimhaut z. B. mechanisch oder durch Medikamente geschädigt, ist die Infektabwehr dadurch geschwächt, und es kann zu verschiedenen Verlaufsformen kommen, die chronisch werden können.
  • Beim nervösen Schnupfen handelt es sich um einen Überempfindlichkeitszustand der Nasenschleimhaut mit anfallsartigen Beschwerden durch verschiedene Einflüsse wie Stress, Alkohol, Rauch, Staub, Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Medikamente. Die Symptomatik ähnelt der des allergisch bedingten Heuschnupfens.

Der Arzt muss aufgesucht werden, wenn

  • Der Schnupfen länger als sieben Tage dauert
  • Schmerzen in den Nasenebenhöhlen auftreten
  • Hals- oder Ohrenschmerzen oder eine Ausbreitung in die tieferen Atemwege hinzukommen (Fieber, Husten, Atembeschwerden etc.).
letzte Aktualisierung: 04.02.2012
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