Die Basistherapie beinhaltet die gezielte Bekämpfung der jeweiligen Krankheitserreger mit einem oder mehreren Antibiotika. Außerdem sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- Bei unstillbarem Husten ohne Auswurf werden hustendämpfende Medikamente (mit Codein) verabreicht
- Bei produktivem Husten unterstützen Expektorantien die Schleimlösung. Diese sollten aber, außer zur Nacht, nicht in Verbindung mit hustendämpfenden Medikamenten gegeben werden
- Bei starken Schmerzen oder hohem Fieber (allgemein ist 38,5° Celsius die Grenze) sind fiebersenkende und schmerzstillende Mittel (z.B. Paracetamol) angezeigt
- Bei bettlägerigen Patienten ist Thromboseprophylaxe erforderlich
- Sehr wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr, notfalls auch als Infusion. Aber Vorsicht: Da vorwiegend doch ältere Menschen an einer Lungenentzündung erkranken, muss darauf geachtet werden, ob diese an einer Herzinsuffizienz leiden
- Eine gute Atemtherapie unterstützt wirksam die Behandlung
- Gelegentlich muss in besonders schweren Fällen Sauerstoff über eine Nasensonde verabreicht werden
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
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