
Um einer zusätzlichen Infektion der Lunge vorzubeugen, sollten sich Patienten mit einer chronischen Bronchitis vor Beginn der kalten Jahreszeit gegen Grippe impfen lassen.
Da sich Grippeviren in ihrer Struktur verändern können, muss die Schutzimpfung jedes Jahr wiederholt werden. Zudem sollten Patienten mit einer weiter fortgeschrittenen Bronchitis große Menschenmengen meiden, weil auch hier ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Auch gegen Pneumokokken steht eine Schutzimpfung zu Verfügung, die besonders für Personen ab 60 empfohlen wird. Diese Bakterien sind ebenfalls häufige Auslöser einer Lungenentzündung (Pneumonie). Durch eine frühzeitige Impfung kann so die Gefahr einer Pneumokokkenpneumonie verringert werden.
In vielen Fällen kann ein in Maßen betriebener Sport das Wohlbefinden der Patienten deutlich verbessern und zudem die Leistungsfähigkeit erhalten. Vorher sollte man jedoch den behandelnden Arzt fragen, in wie weit man sich belasten darf.
Da ca. 90% der Fälle einer chronischen Bronchitis durch langjähriges Rauchen hervorgerufen werden, ist die beste Vorsorge, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen oder schnellstmöglich damit aufzuhören. Arbeitet man mit giftigen Substanzen oder ist man starken Luftverschmutzungen ausgesetzt, sollte man dringend die vorgeschriebenen Arbeitsschutzmaßnahmen einhalten und von Schutzmasken Gebrauch machen.
Leidet ein Patient bereits unter den Symptomen einer chronischen Bronchitis, sollte diese dringend behandelt werden, damit keine weitere Verschlechterung der Beschwerden eintritt.
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