Schliessen


medführer Startseite » Verdauung » Info » Was ist ICD und OPS

Was ist ICD und OPS

Was ist ICD-10?


ICD steht für International Classification of Diseases and Related Problems und ist die internationale Klassifikation von Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation WHO. ICD dient der Verschlüsselung von Diagnosen zur Erforschung von Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten nach einer international einheitlichen Norm und ist das wichtigste weltweit anerkannte Diagnoseklassifikationssystem der Medizin. Die aktuell international gültige Ausgabe der ICD heißt ICD-10. In Deutschland sind Ärzte und Kliniken, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, verpflichtet Diagnosen nach ICD-10-GM zu verschlüsseln.

Was ist OPS?


OPS steht für Operationen- und Prozedurenschlüssel. Er dient der Verschlüsselung von medizinischen Anwendungen und ist die offizielle Prozedurenklassifikation für Leistungsnachweise und -abrechnungen der deutschen Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte.

Geschichte von ICD und OPS


Im Zuge der Professionalisierung und Ausdifferenzierung medizinischer Forschung im 18. Jahrhundert gab es schon zu dieser Zeit erste Anstrengungen, Krankheiten und Todesursachen zu gliedern. Wiliam Farr stellte 1855 eine Klassifikation vor, die noch heute in der ICD-10-GM erkennbar ist. Diese wurde von Jacques Bertillon weiterentwickelt und 1899 als international einheitliche Klassifikation von Todesursachen empfohlen.

Seit 1948 ist die Weltgesundheitsorganisation WHO verantwortlich für die internationale Empfehlung einheitlicher Standards und Klassifikationen im Gesundheitswesen. Diese werden bis heute kontinuierlich erweitert und weiterentwickelt. In Deutschland wurde die ICD-9 erstmals 1986 verpflichtend für deutsche Krankenhäuser angewendet. 1993 wurde die 10. Version der ICD-Klassifikation von der WHO freigegeben, die aber erst 1994 in den ersten Ländern eingeführt wurde. Für Deutschland gibt es seit 2000 eine von der WHO Klassifikation abweichende Version.

Einen internationalen Standard für die Verschlüsselung von Operationen und Prozeduren gab die WHO erstmals 1978 vor. 1994 wurde dieser als „Amtlicher Operationsschlüssel nach § 301 SGB V Version 1.0“ zunächst zur freiwilligen Verwendung in deutschen Krankenhäusern, verwendet. Seit 1996 ist  OPS-301 zur Verwendung vorgeschrieben.

Übersichtliche Aufbereitung der ICD- und OPS Zahlen in den Deutschen Klinik-Führern


Top-Diagnosen nach ICD und Top-Behandlungen nach OPS
Top-Diagnosen nach ICD und Top-Behandlungen nach OPS
In den Klinikpräsentationen der Deutschen Klinik-Führer werden die ICD- und OPS-Zahlen von Kliniken übersichtlich und einfach aufbereitet. Durch die klar strukturierte und übersichtliche Aufteilung nach Top-Diagnosen (ICD-10-GM) und Top-Behandlungen bzw. Operationen (OPS) müssen Patienten und überweisende Ärzte sich nicht durch aufwendige Qualitätsberichte arbeiten. Damit vereinfachen die Deutschen Klinik-Führer die Suche nach einem geeigneten Krankenhaus.

Eine Präsentation in den Deutschen Klinik-Führern trägt somit maßgeblich zur fachbereichsbezogenen transparenten Qualität in Deutschland und der Entscheidungsfindung von Patienten bei der Wahl einer medizinischen Einrichtung bei.

Alle Kliniken, die sich an diesem Qualitätskonzept beteiligen und sich somit mit ihren Leistungszahlen präsentieren, werden mit dem Qualitäts-Güte-Siegel „Transparente Klinik“ ausgezeichnet, das sie u.a. für ihre regionale und überregionale Presse- und Marketingarbeit nutzen können.


Als Autor anmelden

Hernien-Portal

operation-hernien.de-Logo

Erfahren Sie auf dem neuen Deutschen Portal über Hernien und Operationen operation-hernien.de alles Wissenswerte über die verschiedenen Hernien-Arten und Hernien-Operationen sowie über Hernien-Zentren.


Für Kliniken und Ärzte

Sie möchten auch im Gastroenterologie- und Viszeralchirurgie-Führer mit einer Premium-Präsentation als Klinik oder Hernienzentrum / Hernien-Experte geführt werden?


Die Deutschen Klinik-Führer